Robotik-Blog
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Roboter gehen die Wände hoch
von Arne am 21.05.2009 um 21:54 Uhr
Nicht nur werden Roboter zunehmend schlauer, selbstständiger und geschickter, auch die Hardware, die Aktorik wird besser. So lernen Roboter seit einiger Zeit nicht nur das Fahren, Laufen und den aufrechten Gang, sondern lernen durch neue Materialien und Methoden neuerdings auch, ebene Wände hochzulaufen.
Sie sind damit nicht nur nützlich, um an Orte zu klettern, die für Menschen nur schwer zugänglich oder gefährlich sind, sondern wecken natürlich auch Begehrlichkeiten in Sachen Überwachung. Roboter, die leise und unbemerkt Wände hochklettern können, können bequem Mikrofone oder Kameras durch Fenster halten.
Hier einige aktuelle Beispiele:
RiSE
Jüngster Spross ist RiSE von der University of Pennsylvania in der dritten Version:
RiSE V2 und V3Die dritte Version wurde in Zusammenarbeit mit Boston Dynamics entwickelt, die schon durch andere beeindruckende Roboter aufgefallen sind. Während Version 1 und 2 des RiSE für ebene Wände gedacht waren, klettert die dritte Version Masten, Pfähle und Bäume hoch.
RiSE V3 klettert senkrecht mit beeindruckenden 30 cm pro Sekunde und hält damit aktuell den Geschwindigkeitsrekord. Er hat dazu sechs Beine, die mit mikrometer-großen Klauen ausgerüstet und unabhängig angesteuert sind. Mehr zum RiSE bei Boston Dynamics.
SpinyBot
Ähnlich funktioniert der SpinyBot der Stanford University, der zwar langsamer aber trotzdem erstaunlich ebene, glatte Wänder erklimmt und trotzdem auch mit den Fugen einer Klinker-Wand keine Schwierigkeiten hat. Inspiriert ist der SpinyBot von Kakerlaken und Spinnen.
Stanford SpinyBotMehr zum SpinyBot.
StickyBot
Der StickyBot aus Stanford, der aussieht wie ein Gecko, ist dagegen für gänzlich glatte Oberflächen (Glas, Keramik, …) geeignet. Während andere Roboter dafür eine Menge Saugnäpfe nutzen, die im Wechsel an- und abgeschaltet werden müssen, ist beim StickyBot die Grundlage für die Haftung Adhäsion [1] durch Wahl eines geeigneten Materials sowie Anpassung an die zu erklimmende Oberfläche in Zentimeter-, Millimeter- und Mikrometer-Skala.
Stanford StickyBotMehr zum StickyBot.
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[Linkdump] 16. Mai 2009
von Arne am 09.05.2009 um 17:15 Uhr
Robotische Links der letzten Tage.
Heise: Roboter sortieren, schweißen und fräsen in Kleinunternehmen
VDI Nachrichten: Roboter: Schritt für Schritt zum Lebensretter − Erdbeben als Orientierungspunkt für die Entwicklung von Rettungsrobotern
astronews: Raumfahrt-Robotik − Startschuss für neuen Schwerpunkt − Erste nationale Konferenz zur Raumfahrt-Robotik
LANline: Roboter soll sich bald durch die Tiefsee tasten − Unterwasser-Roboter mit Tastsinn
Spiegel Online: Mars-Roboter in Nöten − Mars-Roboter Spirit hat sich festgefahren
Welt Online: Rücksichtsvolle Roboter − Kraft- und Drehmomentsensorik
ad hoc news: Neuartiger Roboter für kleinere Unternehmen − Elastischer Roboterarm dem menschlichen Arm nachempfunden
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ACE: Tweenbot in groß und anders
von Arne am 14.05.2009 um 14:33 Uhr
ACE fragt nachKürzlich war hier von Tweenbots zu lesen, die darauf ausglegt waren, durch Hilfe von Passanten ihren Weg durch den Washington Square Park und zum Ziel zu finden.
Was die Tweenbots passiv durch ihr putziges, hilfesuchendes Erscheinungsbild und ein kleines Fähnchen mit der Bitte um Hilfe erledigten, macht ein aktueller Roboter aus München aktiv und sehr viel fortschrittlicher.
ACE (Autonomous City Explorer, autonomer Stadterforscher) erkennt Personen, fährt auf sie zu und fragt sie nach dem Weg. Er bittet sie dabei, mit dem Arm in die Richtung zu zeigen, die zum Ziel führt. Über seine Kameras ist der Roboter in der Lage, die gezeigte Richtung zu erkennen und dem Weg zu folgen. Während der Fahrt weicht der Roboter zudem natürlich Hindernissen und Passanten aus.
ACE fragt sich durch MünchenIm Video legt der ACE mit Hilfe von 38 Passanten in fünf Stunden die 1,5 Kilometer zu seinem Ziel zurück. Mehr zum ACE gibt´s auf der Projektseite der TU München.
Via BotJunkie.
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Weniger Unfälle durch Notbremsassistenten
von Arne am 10.05.2009 um 23:19 Uhr
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) will herausgefunden haben, dass Notbremsassistenten bis zu 20 Prozent aller Unfälle vermeiden können. Tritt der Fahrer durch die Warnung des Systems eine halbe Sekunde früher aufs Bremspedal als ohne Bremsassistent, reduziert sich die Unfallwahrscheinlichkeit bereits um ein gutes Drittel. [1]
Autofahrer treten im Gefahrenfall häufig zu zaghaft auf die Bremse. ABS springt dadurch häufig nicht an und die maximale Bremswirkung wird nicht erreicht. Ein Notbremsassistent kann an dem Bremsverhalten des Autofahrers erkennen, dass Gefahr besteht und automatisch die notwendige Vollbremsung einleiten − und das sehr viel schneller als ein menschlicher Fahrer dies könnte. Je nach Fahrer kann damit eine Verkürzung des Bremsweges um 15 bis 40 Prozent erreicht werden.
Für LKW, bei denen Auffahrunfälle besonders dramatische Folgen haben können, hat die EU übrigens in diesem Jahr beschlossen, dass die Ausrüstung mit den Bremsassistenten ab 2013 Pflicht wird. [2] Für PKW gibt es zwar zur Zeit noch keine entsprechenden Pläne, die Zahlen, die der DVR nennt, zeigen aber, dass diese Form der Fahrerassistenz im Interesse jeden Autofahrers liegen dürfte.
- 2
- Pressemitteilung dazu von Continental.
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iRobot steht möglicherweise vor Verkauf
von Arne am 09.05.2009 um 14:13 Uhr
iRobot, Hersteller von Robotern wie Roomba, Scooba und militärischen Robotern, steht möglicherweise vor einem Verkauf. Bei Yahoo Finance ist zu lesen, dass eine neue Reglung üppige Abfindungen für das Management von iRobot im Falle von Kündigungen nach einer Übernahme festlegt.
Möglicherweise darf das als Zeichen für eine nahende Übernahme durch einen großen Rüstungskonzern gelten. [1]
- 1
- Spekulation bei Robot Stock News (englisch).
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Sechsbeiniger Campingroboter
von Arne am 09.05.2009 um 12:14 Uhr
Croww 540 Camping-Roboter. Design: Christopher GloningGizmowatch zeigt den Croww 540, ein Camping-Roboter erdacht von Designer Christopher Gloning. Die sechsbeinige Schreitmaschine trägt alles an Campingequipment in sich, was das verwöhnte Campingherz begehrt. Croww 540 kann darüber hinaus dem Camper durch schweres Gelände folgen und sich bei Bedarf zu einem sicheren Unterschlupf entfalten:
Croww 540 stellt sich aufEine schöne Idee − geplant für das Jahr 2057 − die den geneigten Robotiker selbst in seiner Freizeit fernab jeglicher Zivilisation Roboter nicht vermissen lässt.
Croww 540 aufbruchbereitVia Botjunkie.
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Roboter mit eigener Facebook-Seite
von Arne am 06.05.2009 um 23:16 Uhr
Ibn SinaDer humanoide Roboter „Ibn Sina“ des Interactive Robots and Media Lab (IRML) der Universität der Vereinigten Arabischen Emirate ist der erste mit einer eigenen Seite auf der social network website Facebook.
Der Roboter kann über Gesichter Personen zuordnen und soll Kontakte aus einem realen Gespräch auch auf Facebook finden und fortführen. Dies soll den Forschern zufolge dazu dienen, die Hemmschwelle zur Kommunikation mit Robotern weiter zu senken.
Its creators hope that embedding it in a social web will give rise to a sustainable friendship can grow up between man and machine.
BBCDer Roboter soll sich dazu in den nächsten Monaten durch das Institut bewegen, Kontakt zu Menschen aufnehmen und versuchen, diese Kontakte bei Facebook zu finden. Das Facebook-Profil des Gegenübers soll der Roboter dann wiederum nutzen, um Themen für das weitere und kommende Gespräche zu finden.
Ibn Sina ohne VerkleidungMehr zu Ibn Sina beim IRML.
Via BBC.
Nachtrag 6.11.2009: Golem hat einen Artikel und ein Video zu Ibn Sina.
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[Linkdump] 30. April 2009
von Arne am 25.04.2009 um 11:39 Uhr
Robotische Links der letzten Tage.
FAZ: Mag Ihr Roboter Cocktailpartys, Herr Parlitz? − Interview zu Care-O-bot 3
Spiegel Online: Evolution 3.0 − Wie Maschinen uns eines Tages versklaven könnten
Süddeutsche: Der Schatz im Stausee − Roboter fällen Unterwasserwälder
Heise: Mais oder Gras − Unbemannte Hubschrauber sollen Hanfplantagen aufspüren
Produktion: Rent-A-Robot − Mietroboter für den Mittelstand – ein neues Geschäftsmodell?
Wall-E-PC − Case Mod
